Vollgas und (Vollgas) für das eigene Produkt

Travel, kurz vor Mitternacht Kommentare

Stefan Keuchel von google im Gespräch mit Martin Oetting. Ein hoch spannendes Interview!

„die beste Grundlage für besonders gute Mundpropaganda ist Begeisterung
der eigenen Mitarbeiter im Unternehmen für das Produkt“

Soweit eine der Kernaussagen dieses Interviews. Und er hat recht. Ich spüre das gerade ziemlich am eigenen Leib. Der Geburtstag von .dean in Köln sowie ein paar Termine in Bonn trieben mich heute mal wieder in den Westen der Republik. Während der gesamten Autofahrt (ca.5 Stunden) gingen mir… verschiedene Rechenarten und Rechenwege durch den Kopf. Ein Freund meinte kürzlich, ich würde nur noch rechnen. Irgendwie hat er recht.

Anbei ein kleines Beispiel:

Ich konnte heute, aufgrund der geringen Verkehrsdichte, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 97 km/h von Leipzig nach Bonn fahren. Ausserhalb von Baustellen bin ich mit dem eingestellten Tempomat (120 km/h) gefahren. Das Fahrzeug (Deutscher Hersteller, 163 PS, Ottomotor) benötigt dabei durchschnittlich 7,2 Liter Super Bleifrei auf 100 km. Wenn ich nun 60.000 Kilometer im Jahr fahre kostet mich allein der Sprit 5961,60 Euro bei einem aktuellen Preis von 1,38 Euro je Liter. Würde ich nur einen Liter mehr auf 100 Kilometer benötigen, kostet mich der Spass schon 6789,60 Euro. Einen setzen wir noch drauf und verbrauchen mal 10 Liter auf 100 Kilometer. Nun sind wir bereits bei Spritkosten in Höhe von 8280,00 Euro. Die Differenz zwischen 7,2 Litern und 10 Litern - 2318,40 Euro. Das ist auch der effektive Sparbetrag, wenn man einfach mal langsam fährt.

Gut genug von mir. Probiert es einfach mal aus. Rechnen, einfach nur rechnen. Bei rechnR.de

3 Kommentare für “Vollgas und (Vollgas) für das eigene Produkt”

  1. Katja Schreibt:

    Spannend, spannend was man so alles errechnen kann… aber besagtes Beispiel mag manchem geneigten Leser auf den Magen schlagen wenn der eigene Wagen selbst bei äußerst durchschnittlicher bis sparsamer Fahrweise schon bei ca. 10 Litern liegt :-) … aber keine 60.000 km/Jahr…hmmmm… da muss ich wohl mal meine private Fallstudie bei rechnr.de aufmachen… Liebe Grüße!

  2. Matthias Schreibt:

    Desshalb fahre ich ein kleineres Auto,
    es bringt mich auch von A nach B, und ich spare
    Sprit und Versicherungskosten.

  3. Jan Schreibt:

    Ich habe auch ein kleines, altes Auto. Kostet mich außer Benzin gleichsam nichts.

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